Unser Freiwilligen-Team

Wir freuen uns, Ihnen eine Gruppe unserer Freiwilligen vorstellen zu können, die derzeit mit ICBUW zusammenarbeiten.

Ilia Kukin

Ilia Kukin

„Geboren und aufgewachsen in Moskau, Russland, bin ich Jurastudent an der Humboldt-Universität in Berlin und arbeite seit Mai 2019 bei ICBUW. Ich habe als Praktikant angefangen und mich dann entschlossen, meine Arbeit fortzusetzen, da dies eine hervorragende Gelegenheit ist, mich mit den Mechanismen des Völkerrechts (insb. im menschenrechtlichen Bereich) vertraut zu machen. Ich sehe es als ein wichtiges Thema – alle sprechen von nuklearen oder chemischen Waffen und nur wenige erwähnen ein Problem ähnlichen Charakters – DU. In Zeiten der Instrumentalisierung der DU-Frage spekulieren und beschuldigen einander die Politiker verschiedener Seiten des politischen Spektrums gegenseitig für Kriegsverbrechen, vergessen aber die Opfer und lassen diese ohne Hilfe. Dies muss sich ändern, und es liegt an NGOs wie ICBUW, die Öffentlichkeit auszubilden. Wir haben kein Recht, ruhig auf eine weitere DU-Katastrophe zu warten, wir müssen die Menschen informieren und diesen Fakten und keine Meinungen liefern.“

Alexandre Taalba

Alexandre Taaba

Alexandre Taalba ist Ph.D. Student in Ästhetik, Naturwissenschaften und Technologien der Künste an der Universität Paris VIII Vincennes-Saint-Denis und Forschungsstudent am Lehrstuhl für interdisziplinäre Kulturwissenschaften, Kultur und Repräsentation an der Universität Tokio. Seine Forschung beschäftigt sich mit den Darstellungen der Atombombe in der japanischen Nachkriegszeit, der zeitgenössischen Kunst und dem Kino. Sein Fokus liegt hauptsächlich auf den Konzepten von Erinnerung, dem Nichts (im philosophischen Sinne) und Virtualität im Atomzeitalter. Da sein Ansatz auf einem philosophischen Hintergrund basiert, argumentiert er, dass Tanabe Hajime`s Ausdruck „die Ära der Atomangst“, welche als ontologische Angst betrachtet wird, die Neigung zu veranschaulichen scheint, die Atomfragen mit der Debatte über die Moderne im Nachkriegsjapan und dem politischen Aktivismus in Japan 60er Jahre zu überschneiden. Aus historischer Sicht untersucht er die Überschneidungen zwischen den Friedensbewegungen der Nachkriegszeit und dem zeitgenössischen Anti-Atom-Aktivismus sowie deren Beziehungen zu direkten Aktionen und alternativen künstlerischen Szenen. Sein Interesse an Kriegszeugen wie Oral History, Dokumentarfilmen, Fotoarchiven oder Sammlungen des Friedensmuseums veranlasst ihn, sich ICBUW anzuschließen.

Nadine Isabelle Kas

Nadine Isabelle Kas

„Ich studiere derzeit Politikwissenschaft und öffentliches Recht mit einem Bachelor-Abschluss und unterstütze die ICBUW aktiv in der Social-Media-Kampagne. Wie die UNO sagt: „Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist ein Meilenstein in der Geschichte der Menschenrechte“, aber Menschen überall auf der Welt werden Misshandlungen ausgesetzt und ihre Rechte werden verletzt. Als Teil der NGO ICBUW wurde mir klar, dass Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht, die Menschenrechte sowie gegen den Umweltschutz Hand in Hand gehen und dass es unsere Verantwortung ist zu handeln, da wir in einer Position sind, die es uns erlaubt, dies zu tun. “

Chloé Bernadaux

Chloé Bernadaux

„Nach meinem Master in Internationaler Sicherheit am Sciences Po Paris möchte ich mich den weltweiten Bemühungen um Schutz und Abrüstung sowie den Menschenrechten widmen. Ich hoffe, dass ich durch meine Erfahrungen in den Bereichen Diplomatie, friedensfördernde Forschung und humanitäre Angelegenheiten in den USA und im Lebanon einen Einfluss auf die Konfliktlösung machen kann, indem ich mich auf Hilfsmechanismen für die Opfer bei ICBUW fokussiere. “

 

Eliah Buchholz

Eliah Buchholz

„Geboren und aufgewachsen im grünen Berlin, haben mir Umweltschutz und soziales Engagement immer sehr am Herzen gelegen. Während meines Studiums an der Wirtschafts- und Rechtshochschule in Berlin habe ich mich für ein Praktikum bei ICBUW entschieden, um einen besseren Einblick über das Thema DU und die relevanten Ansätze im Rahmen des Völkerrechts zu erhalten. Leider erhält das Problem kaum die politische und mediale Aufmerksamkeit, die es verdient, und wird von den Behörden oft sogar trivialisiert, was für alle, die unter den Folgen von DU leiden, eine Hemmschwelle darstellt. Gerade in Zeiten zunehmender globaler Wiederaufrüstung und der Gefahren des Klimawandels ist es wichtig, sich zu engagieren, und ich freue mich, einen kleinen Beitrag zu leisten, indem ich ICBUW bei ihren Bemühungen unterstütze. “

Arina Shpanova

Arina Shpanova

Arina Shpanova

„Ich komme aus Moskau, Russland. Derzeit studiere ich Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Linguistik an der Europa-Universität Viadrina. Ich habe mich für ein Praktikum bei ICBUW entschieden, da ich überzeigt bin, dass die Aktivitäten von NGOs sehr wertvoll für unsere Gesellschaft sind. Ich bewundere Menschen, denen der Schutz der Menschenrechte wichtig ist, und ich wollte auch in diesem Bereich nützlich sein. Ich bin bei der Unterstützung der Social Media beteiligt und nehme gerne in der Organisation der Events teil. Es ist mir eine Ehre und eine Freude, Teil dieses Teams zu sein.“

Elena Evangelidis

Elena Evangelidis

Elena ist Ph.D. Forscher in Rechtswissenschaften am Europäischen Hochschulinstitut (Florenz). Sie interessiert sich für das internationale Umweltrecht und das Recht der staatlichen Verantwortung. Elena hat einen LL.M. in öffentlichem Völkerrecht von der Universität Leiden und einen LL.B. (Hons) in schottischem Recht an der University of Strathclyde (Glasgow). Ihre Motivation, sich der ICBUW anzuschließen, ergab sich aus ihrem Interesse an den Wechselwirkungen zwischen Recht und Wissenschaft und der Rolle der wissenschaftlichen Tatsachenermittlung im Recht – ein Aspekt, der perfekt in der interdisziplinären Position der ICBUW verankert ist. Elena hat eine Leidenschaft für den Einsatz von Rechtsinstrumenten bei der Bekämpfung von Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Umweltzerstörung und möchte einen Beitrag zur Arbeit der ICBUW leisten, um sowohl die Umwelt als auch die Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Einsatzes von Uranwaffen zu schützen.

Daniel Chappel

Daniel Chappel

„In Großbritannien geboren und in der Schweiz und in Deutschland aufgewachsen. Derzeit studiere ich Politik und Internationale Beziehungen an der University of Exeter. Ich habe ein großes Interesse für Umweltschutz, International Governance und strategische Studien. Während der Erforschung von Massenvernichtungswaffen und der Folgen globaler Untätigkeit bin ich auf ICBUW aufmerksam geworden. Ich glaube, dass NGOs wie ICBUW von größter Bedeutung sind, um internationale Herausforderungen wie humanitäre Katastrophen oder Umweltzerstörung zu bekämpfen und unseren Planeten zu einem friedlicheren und gerechteren zu machen. Nur durch transnationales Arbeiten können Themen wie DU-Munition erfolgreich bekämpft werden, und ich hoffe, dass ich dabei helfen kann.“